Wurmfarm – Kompostierung mit Kompostwürmer

Perfekte Helfer für den Kompost

Schon im alten Rom wusste man um die Nützlichkeit der Kompostwürmer. Sie waren so beliebt, dass es unter Todesstrafe stand, wenn man diese exportieren wollte. Natürliches Komposten ist für viele Gartenfreunde auch heute noch sehr wichtig.

Wurmkompostierung - Kompostierung mit Kompostwürmer

Wurmkompostierung – Kompostierung mit Kompostwürmer

Wurmfarm, Komposter oder Wurmkiste

Mit einer Wurmfarm, die auch als Wurmkiste bekannt ist, oder einfach im Komposter im Garten,  geht dies am einfachsten. Sie beherbergen die Arten Eisenia fetida und Dendrobena veneta, die als spezielle Kompostwürmer beliebt sind. Tausende von ihnen wohnen darin und sorgen dafür, dass der Kompostvorgang beschleunigt wird.

Der große Vorteil von Würmer ist, dass durch diesen Prozess die Heissrotte ausfällt und dadurch viele schädliche Abgase verhindert werden. Außerdem ist der daraus entstehende Wurmhumus viel konzentrierter und nährstoffreicher als es durch andere Wege sein könnte – und vor allem viel natürlicher. Das kommt den Pflanzen zugute, die damit am Ende gedüngt werden, auch deswegen weil die Nährstoffe langsam an die Pflanzen abgegeben werden. Auch der Boden zieht seine Vorteile aus diesem Verfahren, denn die Wasserspeicherfähigkeit und Luftigkeit wird verbessert.

Ein weiterer Vorteil einer Wurmfarm ist, dass das entstehende Kompostwasser einfach abgezapft werden kann. Bei anderen Methoden versickert es meist im Boden, was mitunter dazu beitragen kann, das Grundwasser zu verschmutzen.

Einen kleinen Nachteil hat die Wurmfarm denn doch: Wie bereits erwähnt entfällt die Heissrotte. Samen und Schädlinge können nicht sterilisiert werden. Außerdem sind kleinere Wurmkisten, auch nicht dafür geeignet, um größere Mengen Grasschnitte zu kompostieren. Hierfür müsste man sich dann wieder den herkömmlichen Wegen zuwenden oder den Komposter im Garten aufstellen.