Die Anatomie des Regenwurmes

Die Anatomie des Regenwurmes

Das Nervensystem des Regenwurmes

Das Nervensystem besteht aus in zwei Hauptstränge, wobei diese Stränge genau nebeneinander verlaufen und in jedem dieser Stränge ein Nervenknoten enthalten ist. Der Regenwurm hat ähnlich einem Wirbeltier das Rückenmark (der Regenwurm ist kein Wirbeltier) , das Bauchmark. Der zentrale Nervenpunkt liegt an der Bauchseite unterhalb des Darmes.

Sinnesorgane des Regenwurm

Der Regenwurm ist mit keinerlei Sinnesorganen ausgestattet. Allerdings hat er eine Wahrnehmungskraft, welche durchaus mit jener von anderen Säugetieren vergleichbar ist. Der Regenwurm nimmt entsprechende Reize und vor allem auch Reaktionen der Umwelt sowie Temperaturunterschiede sehr schnell wahr. Der Regenwurm reagiert äußerst schnell auf Unterschiede seines Umfeldes. Sei es etwa Licht und Berührung, beides nimmt der Regenwurm sehr schnell wahr. Genau diese Komplexität wird ihm aber durch sein spezielles sog. Strickleiternervensystem ermöglicht, welche an seinem Gehirn anliegt.

Wie bereits angedeutet wurde, besitzt der Regenwurm keinerlei Sinnesorgane, das heißt der Regenwurm hat also keine Ohren oder auch keine Augen noch hat er eine Nase. Das heißt aber nicht, das sie nichts fühlen können.

Regenwürmer sind sogar sehr feinfühlig und dank einer facilen Licht – Sinneszellentechnik, welche der Regenwurm am Vorder- und Hinterende seines Körpers hat, kann der Regenwurm sehr gut zwischen Hell und Dunkel unterscheiden. Wenn sich die Würmer unter der Erde befinden und bewegen, dann sind sie mit einem ganz speziellen Tast- und Gravitationssinn ausgestattet. zurecht. Auch sind die Würmer fähig, genau zwischen Spalten und Hindernisse im Erdreich zu unterscheiden. So können sie sich auch sehr leicht nach oben oder unten orientieren. Auch schützen sich Regenwürmer mit Hilfe dieser Technik vor Bodenerschütterungen, welche sie mittels eines speziellen Drucksinns wahrnehmen können. Auf diese Weise schützen sie sich auch vor Maulwürfen, die ihre Fressfeinde sind. Im Mund selbst verfügen Regenwürmer ebenso über spezielle Sinnesknospen, welche auf eine Art Geruchs und Geschmackssinn beruhen. Hier können Regenwürmer auf chemische Reize reagieren und dienen so der Geschmackswahrnehmung. Regenwürmer sind also sehr gut in der Lage, Gerüche zu erkennen und ebensolche Flüssigkeiten mit scharfen Geruchssinn zu erkennen und schnell die Flucht zu ergreifen. Im Gegensatz zur langläufigen Meinung kann ein Wurm auch nicht überleben, wenn er in der Mitte geteilt wird.

Die äußere Schicht des Regenwurmes und sein spezieller Körperbau

Der Regenwurm hat eine rötliche Farbe und man findet ihn vor allem in einem lehmigen Boden. Gebaut ist der Regenwurm in der Form eines eher lang gezogenen Rückens und dieser bildet sich in der Form eines eher runden Körpers ab.

Der Regenwurm ist in verschiedene gleichartige Abschnitte eingeteilt, wobei man im Fachjargon von Segmenten spricht. Allerdings ist der Kopfbereich speziell geteilt, denn er hat von dieser Ringelung nichts abbgekommen. Die Mundöffnung des Regenwurms ist von einer Art Kopflappen verdeckt , etwas weiter dahinter befinden sich die Geschlechtsorgane.

Anatomisch aufgebaut ist der Regenwurm auch mit einem Nervensystem wie der Mensch und er hat, je Körpersegment zwei Nervenknoten und zwei kleine Nieren.

Der Regenwurm ist von Blutgefäßen durchzogen, welche sich an der Bauch- und Rückenseite befinden. Überhaupt findet man auf dem Regenwurm zahlreiche Nervengebilde welche sich über den Darm durchziehen und auch den ganzen Körper des Regenwurmes bedecken. Ebenso fließt Blut durch den Körper des Regenwurms und transportiert auch wie beim Menschen ähnlich die Nährstoffe durch den gesamten Körper.